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Interesse an Technik


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Der Starfighter hat auch eine! Ist aber schon selten und wenn nur bei einmotorigen Jets.

Oh, interessant, das war mir gar nicht bewusst, danke! :thumbup:

Aber das unterstreicht in dem Fall umso mehr den Unterschied zu Airlinern, denn da findet man die RATs ja meines Wissens nach praktisch überall und das obwohl es sich ja nicht gerade um einmotorige Jets handelt :D

Intel i7-4790K @ 4x4GHz + 16 GB DDR3 + Nvidia Geforce RTX 2080 (8 GB VRAM) + M.2 SSD + Windows 10 64Bit

 

DCS Panavia Tornado (IDS) really needs to be a thing!

 

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Die F-104 hat auch eine RAT.

Und Zivile Airliner darf man nicht in Airbus und Boeing aufteilen. Da gibt es weit mehr, als nur die beiden. Viele Hersteller stellen zivile und militärische Flugzeuge her. Beechcraft, Cessna oder Sukhoi z.B.

F-15, F-18 oder Harrier z.B. werden / wurden von Boeing produziert bzw. wurden die Hersteller von Boeing gekauft - gleiches gilt für den Apache - und da kommen wir jetzt sogar von Flächenflugzeugen zu Hubschraubern. Oder der EC-665 Tiger. Früher Eurocopter, heute Airbus Helicopter. Das verschmilzt alles miteinander.

Das hat aber auch mit Deiner eigentlichen Frage natürlich nix zu tun.

Aber auch die RAT ist ein feature und hat mit der Grundfunktion eines Flugzeugs recht wenig zu tun - genau so wenig wie ein Schleudersitz. Und längst nicht jedes zivile Flugzeug hat eine RAT ;)

Die wesentlichen Unterschiede zwischen zivilen und militärischen Flugzeuge sind zusätzliche Systeme und features. Um es auf den Punkt zu bringen - die Dinge, die zivile und militärische Flugzeuge gemeinsam haben funktionieren auch gleich - zumindest größtenteils.

EDIT: Ups - Drotik war schneller :D

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Drotik, hast Du Dir schon Gedanken über das Format gemacht? Erklärst Du den Stoff anhand von DCS Modulen oder davon losgelöst?

 

Der Grund, weshalb ich frage, ist, dass mein absoluter lieblings Youtuber Bunyap teilweise auch etwas in die Richtung gemacht hatte; er hat aber mitlerweile leider aufgehört.

 

Bunyap war, soweit ich weiß, früher Aircraft Maintainer. Das Fachwissen hat man in den Videos sofort gemerkt.

Er hat eben nicht nur die Startprozedur stumpf durchgeführt, sondern sich bei jedem Schritt gefragt, warum mache ich das jetzt, was passiert wenn ich es anders mache, zeigen die Instrumente das an, was sie sollen, kann ich das anhand der Schaltpläne nachvollziehen etc.

 

Sowas in der Art gibt es leider nicht mehr. Vielleicht kannst Du die Lücke ja wieder füllen. Ist aber auch nur ein Gedanke, der mir gerade kam und evtl. hast Du ganz andere Pläne.

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RAT - On the Range - Rescue Helo - Recovery Tanker - Warehouse - Airboss

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Erklärst Du den Stoff anhand von DCS Modulen oder davon losgelöst?

 

Zuerst möchte ich sagen, dass ich keine Youtube Karriere plane sondern nur eine kompakte Serie mit vielleicht 5 oder 6 Folgen. Also setzt eure Erwartungen bitte nicht zu hoch.

 

Ich möchte soweit alles mit DCS selbst erklären, ergänzt mit einigen Bildern und Graphiken. Leider gibt es in DCS bisher kein Luftfahrzeug mit dem ich reale Erfahrung habe. Ich plane das meiste anhand der F-18 zu erklären. Sie stellt, was Systeme angeht, am besten ein "normales" Kampfflugzeug dar. Da ich kein spezifisches Wissen zur F-18 habe werde ich auch nichts direkt zu dem Flugzeug erklären, sondern anhand des Moduls die allgemeine Funktionsweise von Systemen. Sehr viel kann man universell anwenden und zur Veranschaulichung werde ich als Beispiel technische Daten von den Lfz's die ich kenne einfügen.

 

Themen hab ich mir so überlegt:

 

-Markierungen am Rumpf (und an Waffen)

 

-Allgemeiner Aufbau der Zelle und des Antriebsstrangs

 

-Hydrauliksysteme

 

-ECS bzw. Pneumatiksysteme

 

-Bordenergie (von Experten auch "Strom" genannt)

 

-Basics der Flugsteuerung (konventionell und elektronisch)

 

-Grundlegender Ablauf des Flugbetriebs (Vor/Nachflugkontrollen, Sicherheit, allgemeine Vorschriften an Flugplätzen) am Beispiel der deutschen Luftwaffe. Die Verfahren weichen von Land zu Land, von Flugzeug zu Flugzeug teils massiv ab, daher nur als mögliches Beispiel zu verstehen.


Edited by Drotik
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In der Tat ein sehr guter Kanal, nur leider sooo zivil...

 

Ich hab da mächtig viel über Luftfahrt, Systeme und Prozeduren gelernt. Auch wenn man das in DCS oft nicht direkt anwenden kann, finde ich es irre spannend, solche oft eher grundlegenden Dinge zu verstehen. Also zum Beispiel warum die Sauerstoffmasken von der Decke fallen; ungefähr war mir das schon klar, aber bei Mentour Pilot habe ich es denke ich wirklich vollständig verstanden. Und viele Aspekte interessieren mich natürlich auch einfach als Passagier, also beispielsweise warum die Luft so trocken ist oder warum manche Mitreisende so große Probleme mit Ohrschmerzen haben, oder dass man absolut ganz definitiv wenn die Sauerstoffmasken runterfallen immer erst die eigene anlegt und erst danach Anderen hilft (ich hoffe aber, dass ich dieses spezielle Wissen niemals in der Praxis brauchen werde :smartass:).

 

Wenn man bereit ist, über den Tellerrand der militärischen Simulationen und der militärischen Luftfahrt zu schauen, kann ich Kanäle wie den von Mentour Pilot nur empfehlen, oder auch Flight Chops, der richtig gute Videos zum Thema Sicherheit in der GA macht.

 

Denn da wird dann irgendwann auch wieder der Bogen zu DCS geschlagen - wenn uns in DCS beim Start das einzige Triebwerk ausfällt, haben wir das gleiche Problem wie der GA-Pilot in der Cessna 172. Und wenn wir in der Situation den gleichen Mist bauen wie leider zu viele GA-Piloten (Stick nach hinten, Höhe gewinnen), gehen wir genau so vermeidbar (aber natürlich nur virtuell) drauf, statt uns einen guten Platz für eine Notlandung zu suchen.

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Wenn man bereit ist, über den Tellerrand der militärischen Simulationen und der militärischen Luftfahrt zu schauen, kann ich Kanäle wie den von Mentour Pilot nur empfehlen, oder auch Flight Chops, der richtig gute Videos zum Thema Sicherheit in der GA macht.

Ja, wie ich schon sagte ist der Kanal von Mentour Pilot in der Tat klasse gemacht und selbst ich bin da schon drüber gestolpert und habe mir auch 2-3 Videos angesehen (vor allem das, wo es um das Abfangen von Airlinern durch Kampfjets geht :D), nur finde ich persönlich GA halt einfach totlangweillig. Für mich ist ein Flugzeug halt in erster Linie dafür da das Waffensystem zu tragen, weshalb ich mich mit Flugzeugtechnik auch nur insoweit beschäftige um mein Waffensystem effektiv einsetzen und vor dem Absturz bewahren zu können :pilotfly:


Edited by QuiGon

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Flight Chops ist ein großartiger Kanal, da gibt so viele tolle Videos!

 

ch will ja nicht vorgreifen aber zu Waffenmakierungen habe ich diesen Link:

 

Das sind etwa 200% mehr Informationen als ich hätte. Waffen interessieren mich eigentlich nicht sonderlich.


Edited by Drotik
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Waffen interessieren mich eigentlich nicht sonderlich.

Und das als Soldat :lol:


Edited by QuiGon

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Drotik ist tatsächlich ziviler Angestellter, muhahah.

 

Hab meine gesamte Ausbildung zivil absolviert, aber immerhin ein kleines "Praktikum" beim Heer gemacht. Den Schießsimulator nutze ich trotzdem gerne!

 

Die technische Gruppe besteht natürlich zum überwiegenden Teil aus Soldaten aber so ein paar Zivilunken schleichen sich immer wieder ein. Kameraden sind wir trotzdem alle. Und ich denke der Zusammenhalt ist auch die größte Stärke der Bundeswehr als Arbeitgeber.


Edited by Drotik
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Waffen interessieren mich eigentlich nicht sonderlich.

Drotik ist tatsächlich ziviler Angestellter, muhahah.

Na dann ist das ja vertretbar :D

 

Edit: Bist du dann eigentlich Angehöriger des Geschwaders oder wie ist das bei der Luftwaffe organisiert? Als Heeresuniformträger kenne ich zivile Techniker nur von ausgelagerten Firmen (HIL).


Edited by QuiGon

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Nein, ich bin Angehöriger des Geschwaders und unterstehe dem Stab der Technischen Gruppe. Für einige Arbeiten kommen aber auch Mitarbeiter von Airbus zu uns, das Konzept gibt es in der Luftwaffe auch.

Interessant, weißt du was die Gründe dafür sind warum das so gemacht wird? Und wie funktioniert das dann im Kriegsfall?

 

Sorry, für diese ganzen nichttechnischen Fragen, aber ich finde das einfach sehr spannend :music_whistling:

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Interessant, weißt du was die Gründe dafür sind warum das so gemacht wird? Und wie funktioniert das dann im Kriegsfall?

 

Sorry, für diese ganzen nichttechnischen Fragen, aber ich finde das einfach sehr spannend :music_whistling:

 

Kriegsfall oder Einsätze a la Blue Flag?

Würde mich beides interessieren.

"You want me to fly in the back of a tiny little jet with a crazy fighter pilot who thinks he´s invincible,

home in on a SAM site in North Vietnam and shoot it before it shoots me?

You´ve gotta be shittin´me!"

 

Captain Jack Donovan

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Naja, ist ja mein Thread also können wir gar nicht off topic werden.

 

Leider lagert die Bundeswehr mehr und mehr Tätigkeiten in die Industrie aus. Offiziell soll das wohl günstiger sein und weniger Ressourcen binden. Was wirklich alles dahinter steckt, keine Ahnung. Das Konzept hat sicher Vorteile aber meiner Ansicht nach, schafft es mehr Probleme als es löst.

 

Speziell beim Eurofighter betrifft es eigentlich alle tieferen Eingriffe in die Struktur und praktisch sämtliche Schäden an der Außenhaut (Stichwort CFK). Wir machen maximal eine sogenannte 400 Stunden Kontrolle (also eine mehrwöchige Inspektion die alle 400 Flugstunden anfällt) bei der alle Abdeckungen geöffnet und das gesamte Innenleben freigelegt wird. Sobald aber tatsächlich Strukturteile untersucht oder ausgetauscht werden (Tragflächen, Steuerflächen etc.) wird die Maschine nach Manching zu den Airbus Werken gebracht. Triebwerke bauen wir natürlich aus und ein, zur Instandsetzung werden die aber auch zu MTU geschickt.

 

Unsere Techniker sind für nahezu alle Arbeiten ausgebildet, aber das Hauptgeschäft liegt im Auswechseln von Bauteilen. Ist von mir aus ein Hydraulikzylinder undicht, bauen wir den aus und legen ihn ins Regal. Dann wird ein neues Teil eingebaut und das alte weggeschickt. Ich denke das findet man aber nicht nur in der Luftfahrt, es wird allgemein weniger repariert.

 

Für Kommandos wie Blue Flag, Green Flag usw. werden Maschinen ausgewählt bei denen in nächster Zeit keine größeren Arbeiten anstehen und man keine "heavy maintenance" durchführen muss. Im Falle eines Falles können unsere Techniker aber alle Arbeiten durchführen, unter Einsatzbedingungen gelten sowieso etwas andere Regeln. Das definitiv größte Problem sind Ersatzteile, ein fehlender O-Ring kann schon eine Maschine für etliche Tage grounden.


Edited by Drotik
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Leider lagert die Bundeswehr mehr und mehr Tätigkeiten in die Industrie aus. Offiziell soll das wohl günstiger sein und weniger Ressourcen binden. Was wirklich alles dahinter steckt, keine Ahnung. Das Konzept hat sicher Vorteile aber meiner Ansicht nach, schafft es mehr Probleme als es löst.

Ich frag das daher, weil ich mich wundere wie das dann in einem wirklichen Kriegsfall aussehen soll. Zum Einen bei einem Einsatz auswärts, zum anderen aber auch im großen vaterländischen Krieg, wenn es wirklich mal zum V-Fall kommen sollte (hoffentlich nicht!), denn Zivilbeschäftigte haben ja schließlich keinen Kombattantenstatus. Wie läuft das dann? Bekommen die Zivilbeschäftigten dann einfach eine Uniform übergestülpt und werden kurzerhand zum Soldaten und damit Kombattanten erklärt um Ihre Arbeit auch unter Kriegsbedingungen durchführen zu dürfen?

 

Speziell beim Eurofighter betrifft es eigentlich alle tieferen Eingriffe in die Struktur und praktisch sämtliche Schäden an der Außenhaut (Stichwort CFK). Wir machen maximal eine sogenannte 400 Stunden Kontrolle (also eine mehrwöchige Inspektion die alle 400 Flugstunden anfällt) bei der alle Abdeckungen geöffnet und das gesamte Innenleben freigelegt wird. Sobald aber tatsächlich Strukturteile untersucht oder ausgetauscht werden (Tragflächen, Steuerflächen etc.) wird die Maschine nach Manching zu den Airbus Werken gebracht. Triebwerke bauen wir natürlich aus und ein, zur Instandsetzung werden die aber auch zu MTU geschickt.

Hmm, wie kommt die Maschine denn nach Manching, wenn Strukturteile ausgetauscht werden müssen? Fliegt die dann trotzdem noch selbstständig da runter?

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in einem wirklichen Kriegsfall aussehen soll.

 

Das ist ne gute Frage. Ganz ehrlich: Ich weiß nicht ob das überhaupt jemand so genau weiß. Ich bin nicht in der Position das wirklich einzuschätzen, aber ich denke im Moment wäre das im wirklichen Kriegsfall eher ein kleines Problem. Für einen Konflikt gegen einen gut ausgerüsteten Gegner haben wir einfach nicht die Ressourcen. Auch wenn der Fokus ja wieder stärker auf Landesverteidigung gelegt wird. Wir hatten dieses und letztes mehrere Übungen (z.B. Leistungsüberprüfung 2018) bei denen sogar ein Luftangriff auf den Fliegerhorst simuliert wurde (mit Tornados aus Büchel!).

 

Bei Einsätzen wie Counter Daesh werden die Maschinen aber ausgetauscht. Fällt eine größere Instandsetzung an, kommt ein frischer Flieger aus Deutschland.

 

Fliegt die dann trotzdem noch selbstständig da runter?

 

Die fliegt da normalerweise selbst runter, außer natürlich sie ist wirklich beschädigt. Oder es ist einer dieser Bundeswehr Spezialfälle und jemand hält es für schlauer die Maschine auf einen Tieflader zu packen und die paar Kilometer da runter zu fahren.

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Das ist ne gute Frage. Ganz ehrlich: Ich weiß nicht ob das überhaupt jemand so genau weiß. Ich bin nicht in der Position das wirklich einzuschätzen, aber ich denke im Moment wäre das im wirklichen Kriegsfall eher ein kleines Problem. Für einen Konflikt gegen einen gut ausgerüsteten Gegner haben wir einfach nicht die Ressourcen. Auch wenn der Fokus ja wieder stärker auf Landesverteidigung gelegt wird. Wir hatten dieses und letztes mehrere Übungen (z.B. Leistungsüberprüfung 2018) bei denen sogar ein Luftangriff auf den Fliegerhorst simuliert wurde (mit Tornados aus Büchel!).

Oh man, die Bw ist von ihren Organisationsstrukturen her inzwischen überhaupt gar nicht mehr auf den V-Fall (einschließlich Bündnisverteidigung) vorbereitet. Ich würde ja auch gerne mal wissen wie man ohne die Kreiswehrersatzämter denn gedenkt eine Mobilmachung durchzuführen. Anderswo macht man sich darüber inzwischen wieder Gedanken...

Aber gut, ist hier nicht das Thema :music_whistling:

 

Jedenfalls Danke für diese sehr interessanten Ausführungen! Das waren alles Dinge die mir auch nicht wirklich bekannt waren :thumbup:

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Aber gut, ist hier nicht das Thema :music_whistling:

 

Jedenfalls Danke für diese sehr interessanten Ausführungen! Das waren alles Dinge die mir auch nicht wirklich bekannt waren

Wir haben mittlerweile, wie die Briten, Franzosen, etc. eine Berufsarmee. Ich denke zwar dass wir da noch "Room for Improvement" haben, aber im Verteidigungsfall haben die Briten, Franzosen auch keine Kreiswehrersatzämter... ;)

Abgesehen davon, dass der V-Fall vermutlich nicht mit Waffen ausgefochten wird, sondern mit Wirtschaftssanktionen und Notfalls ein paar Virusattacken auf die Infrastruktur der Grundversorgung. Ohne Strom, Wasser, Essen, kämpft hier eh keiner...

Shagrat

 

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Das mit den Zivilangestellten im Einsatz ist tatsächlich spannend. Zumindest kann da niemand "befohlen" werden und vor einem Arbeitsgericht bestimmt schwierig auf "Arbeitsverweigerung" beim Arbeitsort Afghanistan zu verweisen.

Die Amerikaner haben im Einsatz tatsächlich auch Techniker und sonstige "Angestellte" von Contractern dabei, aber das ist selbst da eher freiwillig, soweit ich mich erinnere. Ähnlich wie Monteure und Ingenieure die im Irak oder Saudi-Arabien Maschinen aufbauen und in Betrieb nehmen.

Shagrat

 

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Auch die Bundeswehr hat "ihre" Firmen mit in den Einsatzländern.

KMW beispielsweise ist in ISAF vor Ort gewesen und hat Dingos und co geinstet.

Habe die Diskussion mal an einen passenderen Ort verlagert, da es hier ja eigentlich um Flugzeugtechnik gehen sollte und nicht um die Bw und wie sie sich organisiert: https://forums.eagle.ru/showthread.php?p=4114584#post4114584

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Naja, auch ein Militär-LKW hat gewisse Besonderheiten, sonst würde das Militär ja auch einfach zivile Modelle kaufen und sie grün lackieren und Geländereifen drauf machen. Das beschränkt sich nicht nur auf zusätzliche Features wie Tarnlicht oder Schutzfunktionen/Panzerung.

Der Daimler Benz 1017A 5to tmil GL oder Magirus/IVECO 5to tmil GL sind ziemlich genau DAS gewesen. Abzüglich Panzerung. Ziviler Lkw in Oliv mit Tarnlicht und Geländereifen mit erhöhtem Fahrwerk. Sonst war da nix "speziell".

Der 2,0 tmil Unimog ebenfalls.

Die grossen MAN waren zwar militärisch ausgestattet, aber selbst die waren als LKW nicht "speziell" nur robuster, gepanzert und teilw. mit Ladekran. Aber von der verbauten Technik nichts was ein Lkw-Mechaniker nicht auch an einem zivilen Lkw/Sattelschlepper hätte warten/reparieren müssen.

Shagrat

 

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  • 1 month later...

Hallo Drotik

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn du etwas zum Thema AESA Radar sagen könntest. Wie funktioniert ein AESA Radar und was ist der Unterschied zwischen einem AESA Radar und einem „herkömlichen“ Radar wie z.b. dem AN/APG-73 Radar der Hornet?

 

Vielen Dank und Gruss

Weasel

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